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Internorm Architektur Wettbewerb 2016

Fenster im Blick

Nach der erfolgreichen Erstauflage ging der Internorm-Architekturwettbewerb 2016 in die zweite Runde. Unter dem Motto „Fenster im Blick“ wurden die schönsten Architekturhäuser im Privat- und Objektbau ausgezeichnet. Wir gratulieren den Gewinnern.

„Nach der tollen Premiere im vergangenen Jahr sind auch 2016 wieder viele spannende Projekte bei uns eingereicht worden. Daher freut es uns, diese besonders gelungenen Realisierungen von Gebäuden mit unseren Fenstern und Türen, durch unseren Wettbewerb ‚Fenster im Blick’ vor den Vorhang holen zu können“, sagt Anette Klinger, Miteigentümerin von Internorm und Jurymitglied. Nun hat die 5-köpfige Wettbewerbsjury aus Fenster- und Architektur-Experten die Gewinner ermittelt. Die mit 2.000 Euro dotierten Hauptpreise gehen in an RIED + ZRENNER architektur (Kategorie Privatbau) und LOVE architecture (Kategorie Objektbau).  

Hauptpreis Privatbau: Offen für modernes Wohnen

Hauptpreis Privatbau: Offen für modernes Wohnen

Doppelhaus Innsbruck, RIED + ZRENNER architektur ZT GmbH, Innsbruck

„Es handelt sich um ein durchdachtes Konzept mit einer optimalen Einbeziehung des Umfeldes“, fasst Jurymitglied Gerhard Kopeinig, ARCH+MORE Ziviltechniker GmbH zusammen. Das Büro RIED + ZRENNER hat ein Doppelhaus aus Tirol vorgestellt, dass mit einer Kombination aus räumlicher Qualität und hochwertigem Material für nachhaltiges Wohnen überzeugt hat. Außerdem bietet es lichtdurchflutete Räume mit großzügigen Fensterflächen, die mit motorisch gesteuerten Sonnenschutzelementen ausgestattet sind. Jeder Raum erhält so eine individuelle Beschattung und eine angenehme Atmosphäre. „Das Wohngebäude überzeugt auch mit seiner Offenheit und seinem fließenden Übergang zwischen Innen und Außen“, so Kopeinig.

Fotos: Bernhard Hörtnagl

Vertriebspartner: FensterVisionen

Hauptpreis Objektbau: Offen für Vielfalt

Hauptpreis Objektbau: Offen für Vielfalt

Doninpark Wien, LOVE architecture and urbanism ZT GmbH Graz

Das Projekt „Doninpark Wien“ von LOVE architecture and urbanism überzeugte die Fachjury unter anderem mit dem architektonischen Einsatz der Fenster in der Fassadengestaltung, mit seiner energieeffizienten Bauweise samt Bauteilaktivierung und seiner ansprechenden, designorientierten Optik. Die Architekten selber bezeichnen die Architektur des Gebäudes als Radikalpragmatismus (man tut ganz genau das, was man darf), denn das Gebäude entspricht exakt den Vorgaben des städtebaulichen Masterplans der Stadt Wien. Aufgrund der fast willkürlich gesetzt wirkenden Fensteröffnungen und Erkererhebungen erscheint die Fassade des Hauses ebenso maßstabslos und nicht eindeutig ablesbar wie seine Umgebung. Dies macht es für den Betrachter fast unmöglich, auf den ersten Blick die wahren Dimensionen des 8-geschossigen Hauses zu erkennen.
So entsteht ein markanter Stadtbaustein zwischen zwei unterschiedlich geprägten Stadtteilen mit Nahversorgung, Fitnesscenter, Ärztecenter und Wohnungen.

Fotos: Jasmin Schuller

Vertriebspartner: Gebrüder Haas