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Man muss nur wissen, wen man fragt

Markus Riel über die Vorteile und Angebote von Internorm für den Architekten

Bittet man Markus Riel die Qualität von Architektur zu bewerten, möchte er sich nicht so richtig festlegen. Doch eins weiß er genau: Mit Internorm-Produkten kann der Architekt einzigartige Konzepte realisieren – und sich dadurch einen Vorteil sichern. Hierbei mitzuwirken, ist seine Motivation. Dass kein Projekt dem anderen gleicht, hat sich bereits zu Beginn seiner Tätigkeit als Architektenberater bestätigt. Eine Tatsache, die ihn bis heute begeistert.

 

Blick.Beziehung.Architektur: Welches Ihrer Projekte war in den letzten Jahren die größte Herausforderung für Sie und warum?

Markus Riel: Das war sicher eines meiner ersten Projekte, das ich gemeinsam mit der Architektin Elisabeth Cziep bearbeitet habe: ein Dachgeschoss-Ausbau im 2. Wiener Bezirk. Wir hatten erst kurz zuvor unsere neue Holz/Alu-Hebeschiebetür auf den Markt gebracht, die hier nun gleich vielfach zum Einsatz kam. Ich habe bei diesem Projekt sehr viel Erfahrung gesammelt was das Zusammenspiel Vertriebspartner, Architekt und Internorm betrifft. Lösungen für Detailfragen, Sonderausführungen, Logistik oder auch die Montage waren wichtig und gefragt! Diese positiven Erfahrungen kann ich immer noch bei sehr vielen meiner Projekte anwenden. Es freut mich persönlich sehr, dass dieses Projekt nun als Referenz-Objekt in unseren Printunterlagen und auf dieser Website vorgestellt wird.

BBA: Internorm ist Sponsor von „Architektur in Progress“, einer (Veranstaltungs-)Plattform, die sich der Baukultur verschrieben hat. Welche Möglichkeiten sehen Sie als Architektenberater mit Ihren Produkten positiv auf die Qualität von Architektur einzuwirken?

M. R.: Die Qualität einer Architektur zu bewerten ist nicht gerade einfach. Hier hat jeder einen anderen Zugang: Ist es das Design, ist es die Ökologie, ist die Behaglichkeit oder ist es eine Innovation? Das besondere am Bauteil Fenster ist seine Multifunktionalität: Es bestimmt das Aussehen, den Charakter und die Nutzung eines Gebäudes. Wir können beispielsweise die Gestaltung mit großflächigen Nurglaskonstruktionen bei Fenstern und Türen positiv beeinflussen. Aber auch beim Thema Energiebilanz können wir zum Beispiel durch Verbundfenster mit Sonnenschutz maßgeblich zu einer hohen Qualität beitragen. Das Feedback unserer Endkunden und unsere Erfahrung zeigen uns zudem, was bei der Nutzung relevant ist. So können wir Faktoren wie Bedienkomfort, Gewicht und Flügelgrößen positiv beeinflussen.

 

Vom Erfahrungsschatz profitieren

 

BBA: Welchen Vorteil hat der Architekt bei der täglichen Arbeit durch die Zusammenarbeit mit Ihnen?

M. R.: Einerseits unterstützen wir die Planerin bzw. den Planer aktiv im Planungs- und Ausführungsprozess: bei der Wahl des passenden Produkts, der Detaillierung, der Ausschreibung, der Koordination und dem Einbau. Hier ist es unser Ziel, möglichst kurzfristig und direkt vor Ort behilflich zu sein.

Andererseits stellen wir bereits zu einem sehr frühen Planungszeitpunkt alle relevanten Werte und Daten zur Verfügung. Das vereinfacht die entsprechenden Berechnungen und Detailplanungen erheblich. Für die Ausschreibung bieten wir unterschiedliche Dateiformate an. Spezifische Bauordnungen, Richtlinien bis hin zu Förderungsmöglichkeiten für den Bauherrn runden die Unterstützung im Arbeitsalltag ab.

BBA: Wie kann der Berater in Sachen Planungssicherheit, die ja immer wichtiger wird, unterstützen?

M. R.: Hier zählt aus meiner Sicht vor allem unsere jahrzehntelange Erfahrung. Sie ist die Grundlage für unsere umfangreichen Garantien. Wenn wir Größenbegrenzungen definieren, dann liegt immer eine Erfahrung oder eine langfristige Analyse der jeweiligen Produkte zu Grunde. Da wir fast alles in Eigenregie in Österreich produzieren – eigene Profilextrusion, eigene Isolierglasproduktion, eine der modernsten Holz/Alu-Fertigungen und neue ESG-Glasproduktion – können und müssen wir schon aus unserem Markenversprechen heraus genügend Sicherheit für alle unsere Kunden bieten.

Dank des Know-hows unserer Techniker können wir Glasstatiken anbieten, die die Voraussetzungen für vor allem großflächige Verglasungen sind. Unsere STUDIO-XL Produktionsschiene ist hier ein weiteres Highlight in der Planungssicherheit. Übergroße Hebeschiebetüren mit Glasecken beispielsweise werden von uns technisch und statisch im Vorfeld geprüft, so dass dann eine etwaige Ausschreibung ohne viele Rückfragen und Begleitschreiben von unseren Vertriebspartnern einfach und schnell angeboten werden kann.

 

Viel (Austausch) hilft viel

 

BBA: Wie sehen Sie das Thema Architektenberater und Produktvielfalt. Bin ich mit der Wahl des Beraters als Architekt nicht schon automatisch auf dessen Lösungen limitiert?

M. R.: Hierzu gibt es aus meiner Sicht zwei Antworten. Einerseits geht es bei der Entscheidung zur Zusammenarbeit um die Beratungsqualität, die wir anbieten können. Da sucht man gemeinsam nach Detaillösungen, wie Bauanschlüssen oder Sonnenschutzlösungen. Das können aber auch Designlösungen und Anwendungslösungen wie die Kombinierbarkeit von Holz/Alu-Fenstern und Kunststoff/Alu-Fenstern in einem Projekt sein – und das durchgängig in unterschiedlichen Designstilen.

Zum anderen können wir Lösungen anbieten, die den Mitbewerberkreis einschränken, beispielsweise Verbundfenster, Sonnenschutz mit Photovoltaik-Antrieb oder Lösungen für eine integrierte dezentrale Lüftung, die ein Fenster zur multifunktionalen Einheit machen. Ich bin der Meinung, dass sich ein Projekt z. B. auch bei Wettbewerben nicht nur durch Design, sondern auch durch einzigartige Lösungen und Konzepte unterscheiden kann und soll.

BBA: Immer öfter und immer mehr unterstützen Architektenberater verschiedener Branchen und Gewerke den Architekten bei seiner Arbeit. Verderben hier nicht irgendwann viele Köche den Brei?

M. R.: Ich bin Ihnen für diese Frage sehr dankbar und kann bzw. muss diese Frage mit „Nein, viele Köche verderben bei einem Projekt selten den Brei“ beantworten. Dies war und ist einer der wichtigsten Punkte meiner Architektenberatungstätigkeit: Die Basis ist sicher die Lösung von Detailfragen zu Internorm-Produkten. Aber wir haben seit Jahren gute Kontakte und auch eine teilweise enge Zusammenarbeit mit anschließenden Gewerken. Diese können Ziegel, WDVS, Fensterbänke, Betonfertigteile, aber auch Beschläge und Zubehör beinhalten. Es geht immer um das Gesamtdetail, und hier kann und darf es nicht bei meinem Produkt enden. Dieser Anspruch ist aus meiner Sicht einer der wichtigsten Punkte für einen Architekten.

Wir können nicht über alle Gewerke, welche mit uns in Verbindung stehen, Bescheid wissen, aber wir können die Profis in diesem Bereich zu Rate ziehen.

Dies stellen wir mit unseren Bauanschlussdetails unter Beweis, die wir in unserem Architektenordner und auf dieser Website veröffentlichen. Sie bieten fertige und vor allem durchführbare Lösungen für architektonisch relevante Aufgaben.

BBA: Wie und zu welchem Zeitpunkt kann ich mit einem Architektenberater in Kontakt treten?

M. R.: Man kann uns ganz einfach unter dem Link im Header dieser Website je nach Region kontaktieren. Darüber hinaus sind wir als Unterstützer von anerkannten und wichtigen Architektenveranstaltungen wie „Architektur in Progress“, „Heinze ArchitekTOUR“ und „architect@work“  präsent. Hier ist immer jemand von uns vor Ort und wir freuen uns über interessante Gespräche in einer angenehmen und etwas anderen Atmosphäre.

Die Frage nach dem richtigen Zeitpunkt ist nicht einfach zu beantworten. Denn es kann wichtig sein, in der Entwurfsphase aber auch erst vor der Einreichung des Bauantrags meine Beratungsleistung in Anspruch zu nehmen – aber spätestens vor der Erstellung eines Leistungsverzeichnisses wäre es gut und wichtig.

BBA: Wir danken Ihnen für das Gespräch.