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Fröschl Haus

Innovative Fassade trifft innovative Fenstertechnologie

Allein durch die Form beeindruckt der neue Firmensitz des größten regionalen Bauunternehmens. Der dreigeschossige Kubus beherbergt im Erdgeschoss Ladenflächen. Die Büroräume von Fröschl sind im 1. und 2. OG untergebracht. Die Lasten werden über ein Säulenraster abgetragen, sodass spätere Nutzungsänderungen oder räumliche Verschiebungen problemlos möglich sind. Die unterschiedlichen Nutzungen zeichnen sich auch deutlich in der Fassade ab: raumhohe Verglasung für die Geschäftsräume, unterschiedlich schmale Holz/Alu-Fenster für die Büroräume.

Licht und Grün im Inneren

Durch die große Gebäudetiefe, bedingt durch die Ladenflächen im EG, war es möglich, in den oberen Geschossen zwei begrünte Innenhöfe zu realisieren. Eine Ganzglasfassade und gläserne Trennwände im Inneren schaffen Sichtbeziehungen und eine helle, offene Atmosphäre. Alle Büroräume sind an der Außenfassade angeordnet und werden über eigene Fenster belichtet und belüftet. So ist gewährleistet, dass sich jeder Mitarbeiter wohlfühlt – ein wichtiges Anliegen des Firmeninhabers Eduard Fröschl. Auch das Energiekonzept trägt dazu bei: Durch Erdwärmenutzung und Betonkernaktivierung kann der Energiebedarf möglichst niedrig gehalten werden.

Innovativ bis ins Detail

Seinen besonderen Reiz gibt das Gebäude jedoch erst auf den zweiten Blick preis: die Fassade aus Stampfbeton. Es wurden drei verschiedene Farbmischungen verwendet, die abwechselnd in unregelmäßigen Schichten in eine Kletterschalung eingefüllt und verdichtet wurden. Die Fassade bekam durch eine wechselnde Stampfintensität eine natürliche und lebendige Wirkung. Doch der für die Bürofenster geforderte Sonnenschutz stellte eine große Herausforderung dar. Es gibt nur sehr wenige Referenzobjekte in Stampfbeton, sodass die Bauphysik in der Außenwand schwer abzuschätzen war. Dank des integrierten Sonnenschutzes der Holz-/Alu-Verbundfenster von Internorm konnte das obere Anschlussdetail problemlos gelöst werden.

 

Fröschl-Haus, Hall

Architekten: Roeck Architekten, Innsbruck
Gebäudetyp: Objektbau
Nutzung: Geschäfts- und Büroräume
Baujahr: 2014
Abbildungen: Birgit Koell


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